Schönes Wochenende mit: Classic Zouk

Wieder etwas gelernt über die Karibik. In den frankophonen Gebieten gibt es eine Musikrichtung mit den typischen karabischen Beats. Es nennt sich Zouk. Man mag über die Musik denken was man will, ich möchte die Karibäer (nennt man es so?) nur dafür loben der oft düsteren europäischen oder amerikansichen Musik etwas entgegenzusetzen, was einfach nur Rhythmus und Sonne ausstrahlt.

Die Karibikinsel Martinique verfügt über etwa 380.000 Einwohner und von dort gibt es einen nicht versiegenden Strom an Zouk und neue Musik am laufenden Band. Ziemlich produktiv für eine kleine Insel. Würde man dies auf die Einwoherzahlen in Deutschland anlegen, so müsste es geradezu ein Feuerwerk an innovativer Musik geben. Man wird ja wohl noch träumen dürfen!

Mit dem nun wieder nahenden Winter mag man damit als Hintergrundmusik vielleicht dröge Hausarbeit oder ähnliches erleichtern. Jedenfalls habe ich zum Einstieg mal eine Zusammenstellung alter Klassiker gewählt. Viel Spaß und ein schönes Wochenende!

 

Schönes Wochenende mit: Devendra Banhart – Your Fine Petting Duck

Banhart hatte ich in diesem Blog schon einmal verlinkt und obwohl ich gerne Abwechslung in meine Wochenendempfehlungen bringen möchte, tu ich es hiermit schon wieder. Er ist einer der Künstler, dessen Schaffen ich nun schon seit mehr als eine Dekade beobachte und bewundere. Diesem Mann scheinen niemals die Ideen auszugehen, denn unter den unzähligen Schöpfungen dieses Songwriters gibt fast nichts, was mir nicht gefällt. Mein Tipp also für jeden, der mal wieder ein ganzes Musikalbum anstelle eines einzelnen Songs anschaffen möchte.

Devendra Banhart ist so authentisch wie ein Künstler nur sein kann und obendrein live spektakulär. Darüber mag man sich über meine frühere Empfehlung überzeugen, welches eine Liveaufnahme darstellt.

Der Text dazu ist gut durchdacht und einfach lustig. Viel Spaß!

Schönes Wochenende mit: Fatima Spar – Biters Creepers

Wer dem Einheitsbrei der Radiosender auf unserem Bundesgebiet entkommen möchte (Hits aller Jahrzehnte, zusammengedampft auf eine Rotation von 10-20 Songs), dem bleibt neben Internetradio zumindest im südlichen Grenzgebiet noch die Möglichkeit „Feindsender“ aus dem schweizerischen oder österreichischen Ausland zu hören. Man muß ihnen zugestehen, in einem ansprechenden Programm und handverlesener Musikauswahl gelingt es ihnen immer lokale Künstler unterzubringen und zu unterstützen.

Ein Eigengewächs aus Österreich ist auch Fatima Spar und die Freedom Fries. Instrumentell ansprechend mit dichtem Klangteppich lohnt es sich dafür die hochwertigen Kopfhörer dafür aufzusetzen.

 

Schönes Wochenende mit: Tom Waits – Cold Cold Ground

Tom Waits nähert sich seinem 70. Geburtstag und kann bereits auf ein äußerst umfangreiches Lebenswerk zurückblicken. Zahlreiche Musikalben reihen sich in seine Discographie, genauso wie eine Reihe von Mitwirkungen in Filmen, inklusive einer Rolle bei den Simpsons als Sahnehäubchen.

Es bleibt mir nur, unter Dutzenden von Songs eine einzelne Perle herauszusuchen, die dem geneigten Leser vielleicht bisher entgangen sein mag. Diese hier ist auf einem frühen Album Franks Wild Years enthalten.

 

Schönes Wochenende mit: Alphaville – Jerusalem

Nicht nur die ewige Jugend oder großartige Zeiten in Japan wurden durch Alphaville besungen, sondern auch diese weniger beachtete Hymne der Völkerverständigung. Jerusalem ist bekanntlich ein Schmelztiegel gleich dreier Weltreligionen, leider auch ein Quell ewiger Konflikte.

Vor dem Hintergrund der heutigen Zeit und dem politischen Szenario finde ich den sprühenden Optimismus der 80er Jahre immer wieder erfrischend. Irgendwie klingt die Musik aus dieser Zeit weniger krampfhaft bemüht, nicht so neurotisierend wie heute. Viel Spaß bei der kleinen Zeitreise und bildet euer eigenes Urteil.

 

Fernsehdebatte: wird der Videobeweis Fußball zerstören?

Der Videobeweis hilft der Regeldurchsetzung beim Fußball. Damit ist alles Wesentliche zu diesem Thema gesagt und ich könnte diesen Beitrag hier beenden. Doch wenn ich außer Haus mal wieder mit Fernsehen konfrontiert werde, dann bin ich oft zutiefst erstaunt. Ein gewisser Fernsehkanal opfert dieser trivialen Frage zwei volle Stunden eines äußerst knappen und wertvollen Guts … weiterlesen

Schönes Wochenende mit: Joe Rogan Podcast

Podcasts erfreuen sich trotz steigender Bandbreite und wachsender Videoplattformen immer größerer Beliebtheit. Der Vorteil ist, daß diese sich sehr gut dazu eignen, neben einer anderen Tätigkeit zu konsumieren, etwa beim Training, der Hausarbeit, beim Spazieren, dem Reisen oder auf dem Weg zur Arbeit. Joe Rogan ist ein amerikanischer Stand-Up-Comedien und ehemaliger UFC Kommentator und empfängt … weiterlesen

Schönes Wochenende mit: The Warlocks – So Paranoid

Während der vorige Musiktipp in diesem Blog noch frühlingshafte Frische versprühte, hat der Winter doch noch einmal seine harte kalte Hand ausgestreckt und den Himmel vernebelt. Was passt dabei besser, es sich in der warmen Bude gemütlich zu machen, als ein gutes Stück psychedelischer Rock?

The Warlocks sind eine, in Europa meines Wissens wenig bekannte, Band und nicht zu verwechseln mit einer deutschen Gruppe mit ganz ähnlichem Namen. Ihr Stück So Paranoid überdeckt den Äther mit einem Klangvorhang aus etlichen Gitarren und zieht wie ein Winternebel mit gemächlichem Takt langsam herüber. Es liegt etwas Gutes darin, sich manchmal durch eine Nebelbank oder einen dichten Klangteppich emporheben zu lassen und ganz bei sich zu sein. Unbedingt reinhören!

 

Fahrtbericht: 100km Grafing, Dorfen, Mühldorf, Haag

Da der Frühling lacht und ins Freie lockt, das Rennrad bereit steht und man sich allmählich wieder an größere Strecken gewöhnen sollte, habe ich folgende Strecke auf der Seite gpsies.com heruntergeladen und nachgefahren. Anbei mein Bericht und Einschätzung der Strecke: Das erste Viertel führt durch Waldwege mit schwerem Wurzelwerk und Schotterpisten. Bei nasser Witterung ist … weiterlesen

Schönes Wochenende mit: Stelvio Cipriani – Papaya

Alleine der Name des Künstlers verspricht ein Feuerwerk mediterraner Glückseligkeit. Papaya verströmt eine verspielte Unbekümmertheit, wie ich sie bisher nur in italienischer Musik (Ennio Morricone lässt grüßen) erlebt habe – und darin ist Stelvio Cipriani der Boss!

Wer wünscht sich nicht dabei mit leichtfertigem Sinn einen Cocktail an einer belebten Piazza oder an einem ruhigen Strand zu schlürfen?