Hier sind einige Punkte, über die man nachdenken sollte:
- Negativer freier Cashflow: Bei den großen Tech-„Hyperscalern“ (darunter Amazon, Google, Meta, Microsoft und Oracle) ist der freie Cashflow in jüngster Zeit trotz ihres Rufs als profitable Unternehmen stark ins Minus gerutscht – was ausschließlich auf massive Ausgaben für KI-Infrastruktur zurückzuführen ist.
- Abhängigkeit von Fremdkapital: Da ihre Cashflows erschöpft sind, sind diese Unternehmen gezwungen, in großem Umfang Kredite aufzunehmen und Unternehmensanleihen im Wert von Hunderten von Milliarden Dollar zu emittieren; dieser Angebotsanstieg treibt die Kreditkosten in die Höhe und führt zu einer „Todesspirale“, in der höhere Zinssätze noch mehr Umsatz erfordern, um die Ausgaben zu rechtfertigen.
- Exponentielle Kosten vs. lineare Erträge: Im Gegensatz zur traditionellen Technologie, bei der die Kosten im Laufe der Zeit sinken, steigen die Rechenkosten für KI exponentiell an, um schrittweise Leistungssteigerungen zu erzielen. Das bedeutet, dass die Branche weitaus mehr Geld ausgibt, nur um wettbewerbsfähig zu bleiben – ohne garantierte Kapitalrendite.
- Die Illusion der „Kreislaufwirtschaft“: Der derzeitige Ausgabenboom schafft ein trügerisches Bild der Erträge, bei dem die Investitionsausgaben eines Unternehmens (z. B. der Kauf von Chips) zum Gewinn eines anderen Unternehmens (z. B. Nvidia) werden, wodurch der zugrunde liegende Mangel an nachhaltigen Wirtschaftsmodellen verschleiert wird.
- Risiko eines massiven Einbruchs: Dieses Szenario könnte die Dotcom-Blase widerspiegeln und sogar übertreffen, da der potenzielle Bedarf an KI-Ausgaben auf über 10 Billionen US-Dollar geschätzt wird, was das Risiko einer schweren wirtschaftlichen Kontraktion birgt, sollten die Investitionen keine Gewinne abwerfen.
- Wahrscheinliche staatliche Rettungsmaßnahmen: Das wahrscheinliche Endszenario sieht vor, dass diese Tech-Giganten „zu groß zum Scheitern“ werden, was zu einer öffentlich-privaten Partnerschaft führt, in der der Staat die Branche effektiv rettet, um die nationale Sicherheit und die wirtschaftliche Stabilität zu gewährleisten.
Meiner Meinung nach gilt: Wenn die Blase platzt, sind wir alle mit drin, ob es uns gefällt oder nicht. Man denke nur an Leute wie den CEO von Blackrock, der erklärt, dass private Investoren einsteigen müssen, und an Pensionsfonds, die sich ohne Rücksicht auf Sicherheitsvorkehrungen direkt darauf stürzen, so wie sie es beim Börsengang von SpaceX getan haben.