Alter Hut: S-Bahn München Live Fahrplan und Karte auf Smartphone

Die Deutsche Bahn hat für Ihre Smartphone App einen großen Wurf angekündigt: Echtzeitpositionen aller S-Bahnen in München auf einer Karte in der App der Bahn abrufbar. Da überkommt mich das große Gähnen. Als Webseite gibt es das doch schon seit langem und warum sollte man diese nicht auch auf einem Smartphone mit einem ganz normalen … weiterlesenAlter Hut: S-Bahn München Live Fahrplan und Karte auf Smartphone

Schönes Wochenende mit: Sixto Rodriguez – Street Boy

Sixto Rodriguez – ein Superstar der vielen noch unbekannt sein dürfte. Auch an mir ist er die längste Zeit vorübergegangen, obwohl seine Stimme aus dem Lied Sugar Man um das Jahr 2013 herum oft im Radio zu hören war. Meistens wurden Versatzstücke aus seinen Liedern in irgendwelchen Mixliedern weiterverwendet.
Grund für die neu entdeckte Popularität von Sixto Rodriguez dürfte die Dokumentation Searching for Sugar Man sein, die um die selbe Zeit herum lief.
Die Geschichte: Sixto wurde in den USA verkannt, in Südafrika jedoch ist er bis heute Held einer ganzen aufwachsenden Generation. Gut vierzig Jahre lang hatte er die Musikerkarriere bereits an den Nagel gehängt, bis er von seiner Prominenz auf einem anderen Kontinent erfuhr. Wenig später wird er in Südafrika unter phrenetischem Jubel empfangen. Die Dokumentation habe ich leider selbst noch nicht gesehen, habe es mir allerdings zur Pflicht gemacht diese beizeiten einmal anzuschauen. Die Musik kann man auch davor schon schätzen und genießen.
Ich sehe, ohne den ganzen Hintergrund nun zu kennen, Sixto als einen Menschen der so eine bedingungslose Wärme und Opportunismus ausstrahlt, ähnlich wie Marvin Gaye damals. Ja, das waren noch Zeiten, als die Musikidole sowas noch verkörpern durften und nicht so böse dreinschauten wie Stars und Sternchen von heute.

Windows in der öffentlichen Verwaltung? Das Microsoft-Dilemma

Software in der öffentlichen Verwaltung und Open Source im weiteren Sinne sind sehr oft Gegenstand von Artikeln auf dieser Webseite. Insofern kann man sich leicht ausrechnen, daß ich persönlich eine weitere Verbreitung freier Software in der öffentlichen Verwaltung und in Behörden sehr begrüßen würde. Die Nutzung proprietärer Lösungen, die Auslieferung schützenswerter Daten in oftmals inhärent unsichere Netzwerke, sowie intransparente Vergabekriterien sind nur einige Kriterien, die für Stirnrunzeln sorgen sollten.

Nun wurde im Fernsehen eine Dokumentation zu ebendieser Praxis ausgestrahlt. Unter anderem wird auch das Dilemma der Stadt München und deren Abkehr von Linux thematisiert. Es werden aber auch weitere Kreise bis in Bundesregierung und EU-Verwaltung gezogen. An dieser Stelle enthalte ich mich eines weiteren Kommentars zu diesen Vorgängen, aber die Dokumentation kann ich allen Interessierten ans Herz legen. Auch die Hauptprotagonisten des Dramas in München kommen dabei zu Wort. 🙂